Wenn der Rücken zur Bremse wird

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Bei Kreuzschmerzen nicht lange warten und am besten selbst aktiv werden

Schwerin • Akute unspezifische Rückenbeschwerden hatte wohl fast jeder schon mal in seinem Leben – manchmal kurzweilig, manchmal andauernd bis zu sechs Wochen oder immer mal wieder. Oft sind Kreuzschmerzen sogar Ursache nicht nur für erhöhten Arbeitsausfall, sondern auch vorzeitiger Berentung wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Ziel der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Nicht-spezifischer Kreuzschmerz ist es, die Versorgung von Patienten mit Kreuzschmerzen zu optimieren.

Die Auswertung von internationalen Studienergebnissen über die Effekte verschiedener diagnostischer Maßnahmen und Therapieformen bildet die Basis der Versorgungsleitlinie. „Im Grunde ist die NVL eine Zusammenfassung von Expertenmeinungen. Entsprechend werden die Leitlinien zur Versorgung von Rückenpatienten immer wieder den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft angepasst. Auch wir im Rehazentrum richten uns danach“, erklärt Dr. Andreas Hensel, Facharzt für Orthopädie. Er weiß genau, was es mit unspezifischen Kreuzbeschwerden auf sich hat.
Die Schmerzen entstehen unter anderem durch langes Sitzen, zu wenig Bewegung, Übergewicht oder harte körperliche Arbeit. Aber auch psychische Probleme, zum Beispiel beruflich oder familiär bedingt, können der Auslöser für Rückenschmerzen sein oder diese sogar verstärken.
Das ist einer der Gründe, warum Röntgen-, MRT- oder CT-Bilder in 80 Prozent der Fälle keinen sicheren Hinweis auf die Ursache liefern können. „Das kann Betroffene natürlich belasten und Ängste wecken. Zum Teil können langwierige Behandlungen die Folge sein“, sagt Dr. Andreas Hensel.
Dabei würde der Krankheitsverlauf auch dadurch beeinflusst, wie jemand mit Schmerzen umgeht und ob er sie als bedrohlich ansieht.
Die Experten empfehlen in dem Fall eine Bewegungstherapie und nicht etwa Bettruhe oder eine klassische Massage. Schmerzmittel sollten nur geringfügig genommen werden. „Regelmäßige Bewegung im Allgemeinen hilft, um Kreuzschmerzen bereits vorzubeugen. Auch auf die Arbeitsplatzgestaltung sollte viel Wert gelegt werden”, so der Facharzt.
Dr. Andreas Hensel empfiehlt außerdem: Je früher etwas unternommen wird, desto größer sind die Erfolgsaussichten auf Genesung.
In einem Probetermin können sich Betroffene über die Chancen der 4back-Rückentherapie informieren. Weitere Details erfahren Interessierte unter (0385) 32 616-94.

Marie-Luisa Lembcke

BU: Mit der 4back-Rückentherapie schrittweise das frühere Aktivitätsniveau anstreben
Foto: maxpress