Rehazentrum auf Erfolgskurs

Auch Experten der Deutschen Rentenversicherung bescheinigen beste Qualität

Schwerin • Hohe medizinische und therapeutische Versorgungsqualität und die Beteiligung des gesamten Teams an der Therapieplanung haben im Rehazentrum oberste Priorität. Eine entscheidende Basis dafür ist die Abstimmung der Behandlungen an anerkannten Richtlinien. Dass dies der richtige Weg ist, wurde dem Rehazentrum jetzt auch durch eine Auswertung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hinsichtlich Qualitätssicherung bescheinigt.

Im Fokus standen dabei die Indikationen „Chronischer Rückenschmerz“ und „Gelenkendoprothese” (TEP) im Behandlungsjahr 2017. „In Form von Reha-Therapiestandards schreibt die DRV vor, welche Therapien Patienten bekommen sollten. Das Ganze wird nach verschiedenen Modulen, wie Bewegungstherapie, Schulungen und Sozialberatung unterteilt“, so Qualitätsmanagementbeauftragte Anika König. Im Ergebnis wurden die Maßnahmen für „Chronischen Rückenschmerz“ mit 98 von maximal 100 Qualitätspunkten und die Maßnahmen für Hüft- und Knie-TEP mit 91 bewertet. „Das freut uns natürlich sehr. Die Ergebnisse sind eine deutliche Verbesserung zu 2016. Außerdem können wir uns so gegenüber anderen orthopädischen Reha-Einrichtungen ganz klar behaupten. Die Ergebnisse liegen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt, weil Ärzte, Therapeuten und die Verwaltungen wissen, worum es geht und sich jeder auf den anderen verlassen kann. Das stärkt die Dynamik im Team ungemein.” Gleichzeitig bilden die Ergebnisse das Spektrum der Therapie-Leistungen ab, welche das Rehazentrum seinen Patienten mit der jeweiligen Indikation zukommen lässt. Die Anwendung der Standards erlaubt dennoch eine Individualisierung der Therapie zum Beispiel bei zusätzlichen Therapie-Verordnungen bei Nebendiagnosen. „Bei uns werden die Vorgaben in Bezug auf die Bewegungstherapie hauptsächlich durch einzel-physiotherapeutische Maßnahmen umgesetzt und nicht in Gruppenform. Außerdem ist es uns wichtig, in der Therapie einen Arbeits- und Alltagsbezug herzustellen”, erklärt Chefärztin PD Dr. Daniela Klitscher. Neben dem richtigen Konzept zur Qualitätssicherung sind natürlich auch die Kompetenzen und das Engagement der Mitarbeiter gefragt. Deshalb sind Fort- und Weiterbildungen, Schulungen und wöchentliche Teambesprechungen im Rehazentrum selbstverständlich, was sich wiederum in der Zufriedenheit der Mitarbeiter und einer dynamischen Arbeitsatmosphäre wiederspiegelt.
Wer neugierig geworden ist und Teil des weiteren Erfolgs im Rehazentrums sein will, schickt seine Bewerbung einfach an g.ross@reha-schwerin.de. Weitere Informationen gibt es unter (0385) 395 780 oder online unter www.reha-schwerin.de.    

Marie-Luisa Lembcke

Foto: Rehazentrum

 

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