Kreuzschmerzen richtig behandeln

Mit 4back-Rückentherapie im Rehazentrum Schwerin zur alten Leistungsfähigkeit zurück

Schwerin • Bei unspezifischen Rückenbeschwerden empfehlen Experten eine aktive Therapie. Die Bandbreite der Angebote erstreckt sich über Pilates, Yoga, Wirbelsäulengymnastik, Cross-Training, Core-Training, Hantel-Training oder Geräte-Training – Methoden, die der Kräftigung der Rumpfmuskulatur nützen. Die 4back-Rückentherapie im Rehazentrum Schwerin aber zeichnet sich dadurch aus, dass sie zielführend wirksam und deshalb am effektivsten ist.

Das Konzept basiert auf wissenschaftlichen Untersuchungen der Sporthochschule Köln, die in den 90er-Jahren folgende Parameter für ein erfolgreiches Therapieprogramm definierte:
• Die betroffene Rumpfmuskulatur muss isoliert, also ohne Einsatz von Hilfsmuskeln, trainiert werden.
• Die Beanspruchung der Rumpfmuskulatur muss zur Erschöpfung führen.
Die Untersuchungen haben nachgewiesen, dass diese Erfolgsparameter bei 93 Prozent der Patienten zu einer Beschwerdelinderung führen, davon bei der Hälfte zur Beschwerdefreiheit. Möglich wird das mit Hilfe von speziell entwickelten Geräten der Firma SCHNELL, die seit 2017 auch im Rückenzentrum zum Einsatz kommen, was in Schwerin bislang einzigartig ist.
Voraussetzung für die hohe Erfolgsquote ist aber auch ein vorab durchgeführter Eignungstest und eine ärztliche Untersuchung, wodurch ungeeignete Teilnehmer identifiziert werden. Nur, wer die persönlichen Voraussetzungen nachgewiesen hat, erhält die in jedem Fall nötige ärztliche Verordnung.
Zu Beginn der Therapie wird dann ein digitales Muskelkraftprofil erstellt. Dieses verdeutlicht Abweichungen von Normdaten und zeigt Defizite auf. Der so entwickelte Therapieplan umfasst zehn bis 24 Termine von jeweils 60 Minuten und kann sich mit den nötigen Pausen über drei Monate erstrecken. Termine gibt es flexibel zwischen 8 und 20 Uhr, sodass die berufliche Tätigkeit weiter ausgeführt werden kann. Die therapeutische Führung von maximal drei Patienten gleichzeitig ermöglicht eine sehr individuelle therapeutische Steuerung der Belastungssteigerung und die Kontrolle der Ausführung.
Um sich einen Eindruck der Maßnahme zu verschaffen, absolvierte auch Chefärztin PD Dr. Daniela Klitscher zehn Termine im Rückenzentrum. Ihr Fazit: „Ein effektives Rückentraining ist nicht sanft“. Deshalb sei eine wichtige Voraussetzung, die jeder Patient mitbringen muss, die Bereitschaft, sich anzustrengen.
Die Kosten für die Therapie werden bislang nur von der Privaten Krankenversicherung in vollem Umfang erstattet. Doch in die eigene Gesundheit zu investieren, lohnt sich, denn am Ende erreichen die Teilnehmer ihre frühere Leistungsfähigkeit wieder zurück.

Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements lässt sich die Therapie aber als gezielte Maßnahme zur Reduzierung von Krankheitstagen auf Grund von Rückenbeschwerden einsetzen. Fragen dazu beantwortet German Ross unter (0385) 395 78 14.

Wer sich ein Bild vor Ort verschaffen möchte, vereinbart unter (0385) 326 16 94 bitte einen kostenfreien Beratungstermin bei Bereichsleiterin Kathrin Thorbahn.    

 

Marie-Luisa Lembcke

Foto: maxpress

 

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