Damit die Hände zuverlässig funktionieren

Handtherapie im Rehazentrum Schwerin

Menschen mit Bewegungseinschränkungen wird durch erstklassige Behandlung geholfen

Großer Dreesch • Es kann jeden treffen und plötzlich passiert es, dass der Körper nicht mehr so funktioniert, wie gewohnt. Besonders gravierend wird das, wenn die wichtigsten Werkzeuge – die Hände – durch einen Unfall oder eine Krankheit in Mitleidenschaft gezogen werden. Hilfe von Spezialisten ist oft unverzichtbar.

Diese Unterstützung bieten speziell ausgebildete Fachkräfte der Ergotherapie-Praxis des Rehazentrums in der Wuppertaler Straße. Die Beschwerden beginnen mit einem Kribbeln in den Fingern, hinzu kommen Taubheitsgefühle und oft ist die Feinmotorik der Hände stark eingeschränkt.

Mit diesen Symptomen haben die Betroffenen im Alltag zu kämpfen. „Die Patienten können ihre Hände schlecht spüren und bestimmte Grifftechniken können nicht ausgeführt werden“, sagt Mandy Peuler. Sie ist Physiotherapeutin mit der Zusatzausbildung für die Hände. Einfachste Tätigkeiten wie Brotschmieren oder mit einer Schere schneiden seien nicht mehr möglich. „Da die Ursachen für Beeinträchtigungen der Hand aber nicht zwingend lokal zuzuordnen sind und auch einen neurologischen Hintergrund ­­haben können, betrachten wir den Patienten ganzheitlich“, so die Expertin. Bei handoperierten Patienten steht dann beispielsweise die Wiederherstellung der Gewebestrukturen, die Narbenbehandlung, die Lockerung der Muskulatur, die alltagsspezifische Anbahnung von Bewegungen bis zur Kräftigung der Muskulatur im Fokus. Alle Ergotherapeuten verfügen über die fachliche Zusatzqualifikation Hand-

therapie, eine der Expertinnen ist ­zertifizierte Handtherapeutin.

Wer Fragen zur Handtherapie hat, kann diese gern per E-Mail unter s.schulz@reha-schwerin.de an Ergotherapeutin

Simone Schulz stellen. Für eine Terminvereinbarung wenden sich Interessierte an den Patientenservice des Rehazentrumsunter Telefon (0385) 395 780.sho

 

BU: Physiotherapeutin Mandy Peuler bei der Behandlung von Ingo Kopitzke. Vor den Übungen wird mit einem Spezialgerät die Kraft der Hand des Patienten gemessen. Fotos: maxpress