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Publikationen
und Aktuelles rund ums REHA - Zentrum
| Situation der Ambulanten Rehabilitation in der Fachpresse! |
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| Die Geschäftsführung veröffentlicht einen Bericht über die Situation der Ambulanten Rehabilitation in der Fachpresse. Der Artikel in der „Krankenhausumschau“ 09-2007 zum download |
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| Bericht zum Download: |
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Aktuelle Meldungen
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Fachbegriffe leicht verständlich erklärt
Berufliche Teilhabe Damit ist ganz allgemein die Erhaltung, Verbesserung oder Wiederherstellung der Teilhabe am Arbeitsleben gemeint. Menschen, die chronisch erkrankt oder dauerhaft gefährdet sind zu erkranken, können Leistungen der beruflichen Rehabilitation beantragen.
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Hauptfürsorgestelle Ist die Institution, die für Menschen mit Behinderung im Arbeitsprozess zuständig ist. Z. B. zur Beantragung von technischen Hilfen oder besonderen Qualifikationsmaßnahmen.
Stufenweise Wiedereingliederung Auch unter dem Namen „Hamburger Modell“ bekannt. Bezeichnet die Möglichkeit, zeitlich gestaffelt wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren, also erst einige Wochen vier Stunden pro Tag, dann sechs, dann acht. Wird häufig und erfolgreich angewendet. Schwerbehindertenausweis Beinhaltet den entsprechenden Grad der Behinderung. Ab einem Grad von 50 haben Arbeitnehmer einen besonderen Kündigungsschutz und Anspruch auf mehr Urlaub.
Antrag auf Gleichstellung Für Menschen mit einem Behinderungsgrad zwischen 30 und 50. Wird beim Arbeitsamt gestellt. Wird er genehmigt, hat der Arbeitnehmer die gleichen Rechte wie beim Grad 50.
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| Interview mit Sozialpädagogin Anne Kuske über die wichtigsten Schritte nach der Reha |
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Patienten bei Wiedereingliederung begleiten
Neu Zippendorf • Die Folgen eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung, sie gehen weit über das rein Physische hinaus. Die Unsicherheit, wie es nach der Reha weitergeht, belastet viele. Unterstützung bietet der psychosoziale Bereich im Reha-Zentrum Schwerin. hauspost sprach mit Diplom-Sozialpädagogin Anne Kuske.
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hauspost: Frau Kuske, was sind die Aufgaben des psychosozialen Bereichs? Anne Kuske: Uns geht es vor allem darum, dem Patienten bei der beruflichen Wiedereingliederung zu helfen. Denn nicht immer ist klar, dass er wieder in seinen alten Beruf zurückkehren kann. Unser Ziel ist es, krankheitsbedingte frühzeitige Verrentungen zu vermeiden oder hinauszuzögern, indem wir mit dem Patienten alternative Lebensperspektiven prüfen und entwickeln. Wir kennen die vielfältigen Hilfen der Sozialversicherungsträger für eine Wiedereingliederung in das Berufsleben. Gemeinsam mit dem Patienten wählen wir die passende aus und geben Unterstützung bei der Stellung von den nötigen Anträgen.
hauspost: Welche denn? Kuske: Nun, manchmal sind Umbauten am bisherigen Arbeitsplatz erforderlich. Ein Lkw-Fahrer mit einem Rückenleiden braucht vielleicht einen besonderen Sitz. Darüber und über die Kosten muss ebenfalls mit dem Arbeitgeber gesprochen werden. Wir reden dann auch darüber, ob der Mitarbeiter vielleicht zuerst einmal mit weniger Stunden am Tag starten kann.
hauspost: Und was passiert, wenn der Patient nicht wieder an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren kann? Kuske: Das kann verschiedene Folgen haben und hängt davon ab, welche Tätigkeiten noch ausgeübt werden können. Unter Umständen ist eine Umschulung erforderlich. Oder aber es müssen Anträge gestellt werden, zum Beispiel wegen einer Schwerbehinderung. Das ist individuell und von Fall zu Fall gänzlich unterschiedlich. Idealerweise läuft es wie bei einem unserer Patienten, der als Lagerarbeiter in einer Spedition gearbeitet hat. Die Tätigkeit konnte er wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht mehr ausüben. Doch sein Arbeitgeber wollte nicht auf ihn verzichten. Und jetzt macht der Mann in seiner bisherigen Firma eine Umschulung zum Speditionskaufmann.
hauspost: Schildern sie doch mal den klassischen Ablauf ihrer Zusammenarbeit mit einem Patienten. Kuske: Zu Beginn der Rehamaßnahme setze ich mich mit den behandelnden Ärzten hier im Rehazentrum in Verbindung. Die geben mir Informationen über den Patienten: Kann er seinen alten Beruf wieder ausüben, wie lange ist er außer Gefecht gesetzt, welche Tätigkeiten sind zu empfehlen, sind bleibende Beeinträchtigungen zu erwarten und so weiter. Darüber spreche ich dann mit dem Patienten. Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, was für ihn das Beste ist. Dabei berücksichtige ich sein Alter, mögliche Vorqualifikationen, ob er ortsgebunden ist oder Kinder hat. Aus dem Katalog des Kostenträgers ermitteln wir dann das Passende. Das wiederum hat zur Folge, dass bestimmte Anträge gestellt werden, dass der Kostenträger festgelegt wird - und das zuvor natürlich ein ärztliches Gutachten vorliegt.
hauspost: Viele Dinge, die zu berücksichtigen sind ... Kuske: ... und die der Patient allein gar nicht bewältigen kann. Für ihn ist ja das Wichtigste, so weit und so schnell wie möglich wieder gesund zu werden. Man darf nicht vergessen: Unsere Patienten haben oftmals zum ersten Mal mit physischen und damit verbunden auch psychischen Beeinträchtigungen zu tun. Damit müssen sie fertig werden, wir helfen ihnen dabei und nehmen sie an die Hand.
hauspost: Sie sagten, dass sie mit den bisherigen Arbeitgebern der Patienten über eine mögliche Rückkehr sprechen. Helfen sie auch bei der Suche nach neuen Jobs? Kuske: Ja, und nicht nur das. Ich recherchiere ständig selbst nach Arbeitsmöglichkeiten, gehe direkt auf Arbeitgeber zu und frage nach. Ich helfe den Patienten aber auch beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen oder bei der Beantragung von Zuschüssen. Und natürlich bespreche ich jeden Fall regelmäßig mit dem verantwortlichen Kostenträger, bis der entsprechende Bewilligungsbescheid erteilt werden kann. Interview: Christian Becker
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| Patientenbehandlung in Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft |
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Rehazentrum als Netzwerkpartner
Neu Zippendorf • Wer während der Arbeit oder auf dem Weg dahin einen Unfall hat, ist über die Berufsgenossenschaft unfallversichert. Von dort werden Patienten auch während der Reha betreut. Um Leerlaufzeiten während der Therapie zu vermeiden, hat die Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) jetzt ein neues Verfahren entwickelt. Es wird derzeit mit ausgewählten Rehazentren durchgeführt, eines davon ist das Rehazentrum Schwerin.
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Manfred Jacobs wird im Rehazentrum im Rahmen der erweiterten ambulanten Physiotherapie (EAP) behandelt. Mitte 2008 hatte er auf dem Weg zur Arbeit einen Autounfall, rutschte von der Straße eine Böschung hinunter und prallte gegen einen Baum. „Ich hatte noch Glück, dass ich überhaupt rechtzeitig gefunden wurde“, erinnert er sich. „Von der Straße aus war mein Auto nämlich nicht zu sehen.“ Im Krankenhaus dann die Diagnose: Bruch des rechten Oberschenkels. Nach Operation und Klinikaufenthalt folgte erst die stationäre Reha in Wismar und dann die ambulante Behandlung im Rehazentrum Schwerin.
Optimal abgestimmte Therapie
Jacobs ist bei der VBG versichert, er und die Berufsgenossenschaft haben beide das gleiche Ziel: dass der Patient so schnell wie möglich wieder arbeitsfähig wird. Deshalb werden Manfred Jacobs und andere Patienten im Rehazentrum nicht nur von Arzt Dr. Peter Jokisch betreut; auch ein sogenannter Fallmanager kümmert sich um ihn. In gemeinsamen Gesprächen wird die effektivste Therapie erarbeitet, verschiedene Behandlungsarten - im Fall von Jacobs unter anderem die Narbenbehandlung, Wärme- und Bewegungstherapie oder Ultraschallbehandlung - werden so optimal aufeinander abbestimmt. „Dieses Fallmanagement ist einzigartig in Deutschland“, sagt Thomas Rusch von der VBG. „In Norddeutschland führen wir es derzeit nur in drei Rehazentren, in Bremen, Hamburg und Schwerin durch.“ Die möglichst effektive Behandlung steht bei dieser neuartigen Patientenbetreuung im Vordergrund - und die positiven Ergebnisse geben Rehazentrum und VBG recht.
Konzept wird wissenschaftlich begleitet
In Kooperation mit der Universität Greifswald werden Patienten, die über dieses neue Konzept therapiert werden, regelmäßig befragt. Erfasst werden unter anderem die körperliche Funktionsfähigkeit, das Ausmaß an Schmerzen, die Vitalität und das psychische Wohlbefinden. Ergebnis dieser einzigartigen wissenschaftlichen Erhebung zur Qualitätssicherung: Die Patienten erreichen schneller wieder einen „normalen“ Gesundheitzustand. Auch Manfred Jacobs ist sehr zufrieden mit seinem derzeitigen Gesundheitszustand. Probleme gab es nur, als ihm ein Nagel, der seinen Oberschenkel stabilisieren sollte, wieder entfernt wurde. Aber durch gezielte Behandlung ist das überwunden. Viermal pro Woche ist er jetzt im Rehazentrum zur Behandlung, jeweils drei Stunden dauert sie. „Ich bin hinterher jedes Mal fertig, aber ich merke die Verbesserungen und kann von Woche zu Woche wieder besser laufen.“ Das Fallmanagement der VGB - eine der größten Berufsgenossenschaften Deutschlands - zeigt, wie eine effektive Patientenbetreuung gewährleistet werden kann. „Nicht immer stimmen die Erwartungen des Patienten und der Berufsgenossenschaft mit den ärztlichen Einschätzungen überein“, sagt Dr. Peter Jokisch. „Deshalb sind die gemeinsamen Gespräche sehr wichtig und die Zeit, die da investiert wird, zahlt sich wieder aus.“
Reha vor Rente
Das kann VBG-Fallmanager Thomas Rusch nur bestätigen. Nicht zum ersten Mal hat seine Genossenschaft ein neues Therapiekonzept erarbeitet und umgesetzt. „Wir handeln dabei immer nach dem Grundsatz ‚Reha vor Rente‘. Und das nicht, um Geld zu sparen“, erklärt Rusch. „Wenn jemand eine Rente bekommt oder besser gesagt bekommen muss, heißt das, dass er eine Einschränkung hat, die wir nicht wegbekommen haben.“ Dass die VBG mit dem Rehazentrum Schwerin zusammenarbeitet, hat gute Gründe. „Unsere Partnereinrichtungen müssen - neben der fachlichen Qualität - über den entsprechenden therapeutischen Rahmen und eine bestimmte Zahl an Mitarbeitern verfügen“, so Rusch. „Außerdem werden bestimmte Trainingsgeräte und genügend Räumlichkeiten benötigt.“ Das Rehazentrum Schwerin erfüllt alle diese Kriterien und Geschäftsführer Stephan Sparwasser ist gleichzeitig dankbar für das Engagement der VBG: „Wir profitieren ja auch davon, denn die Berufsgenossenschaft nimmt uns eine Menge Bürokratie ab. cb
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| Außenanlagen neu gestaltet |
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Bequem zur Reha
Neu Zippendorf • Die Neugestaltung der Außenanlagen am Rehazentrum Schwerin sind abgeschlossen.
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Dabei sind vor allem Wünsche der Patienten mit berücksichtigt worden. So wurden am Eingang der Gehweg verbreitert und ein Aufenthaltsbereich angelegt. „Hier können sich Patienten während der Pausen zwischen den Behandlungen entspannen“, sagt Stephan Sparwasser, Geschäftsführer der Tagesklinik. Der dahinter liegende Hang wurde komplett neu bepflanzt und wird den Bereich spätestens im Frühling verschönern. Und ebenfalls in unmittelbarer Nähe zum Eingang wurden zwei Parkplätze geschaffen. Patienten, die von einem Mitarbeiter des Rehazentrums nach Hause gefahren werden, können hier nun bequem und ohne Hindernisse einsteigen. cb
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| Osteopath Olaf Rauf behandelt am Rehazentrum erfolgreich Migränepatienten |
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Wirksame Therapie gegen Kopfschmerzen
Neu Zippendorf • ‚Migräne ist eine Erkrankung, die durch medizinische Maßnahmen nicht heilbar ist’ – diese Erfahrung machen Betroffene häufig. Demnach können nur die Intensität der Migräneanfälle und deren Häufigkeit verringert werden. Ganz andere Erfahrungen hat Olaf Rauf, Osteopath am Rehazentrum Schwerin. „Migräne kann heilbar sein“, sagt er.
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Jeder zehnte Deutsche leidet unter der Volkskrankheit Migräne, Frauen sind dreimal häufiger davon betroffen als Männer. Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen und ein penetranter halbseitiger Kopfschmerz sind die Symptome. „Bei der Ursachenforschung sind zwei Dinge zu unterscheiden“, erklärt Rauf. „Migräne entsteht meist durch eine Verspannung im hinteren Schädelbereich. Dadurch senden Nervenzellen ein Signal aus. Kommen dann bestimmte auslösende Faktoren, wie etwa Stress, hinzu, bekommt der Patient einen Migräneanfall.“ Doch diese Erklärung ist nur der eine Aspekt. „Entscheidend ist aber auch, wie es zu der Verspannung im Schädelbereich kommt“, meint Rauf.
Körper ins Gleichgewicht bringen
Aber genau da setzt ein Osteopath an. „Bei einem gesunden Menschen befindet sich der gesamte Körper in einem Gleichgewicht“, erklärt Rauf. „Durch einen Unfall, eine Krankheit oder eine Verletzung kann dieses Gleichgewicht außer Kontrolle geraten. Das Körpergewebe wird dadurch quasi träge.“ Auslöser für so ein körperliches Ungleichgewicht ist übrigens häufig auch die Geburt, bei der große Kräfte auf den kleinen und wenig widerstandsfähigen Körper eines Neugeborenen wirken. Das hat zur Folge, dass die Harmonie des Körpers gestört ist, zum Beispiel funktioniert die Versorgung zwischen Rückenmark und Hirn nicht mehr richtig. Olaf Rauf löst diese „Verspannung“ mittels einer manuellen Behandlung. Der Patient liegt dabei und der Osteopath erspürt mit seinen Händen zuerst die genaue Stelle, an der das Körpergleichgewicht gestört ist. Ist diese gefunden, wird sie durch gezielte Handbewegungen gelockert. Danach haben die blockierten Strukturen wieder die Möglichkeit, in ein neues Gleichgewicht zu gelangen. Spürbar wird dies für den Patienten mit dem Ausbleiben der Migräneattacken. Bei erfolgreicher Behandlung können dadurch Migräneanfälle der Vergangenheit angehören. Gute Erfahrungen mit der osteopathischen Behandlung haben auch eigene Mitarbeiter des Rehazentrums gemacht, wie zum Beispiel Doreen Wolschke. Zwei Jahre lang litt sie unter immer wiederkehrenden Migräneattacken. Mit ärztlicher Unterstützung und Medikamenten hatte sie diese Attacken zwar unter Kontrolle bekommen, aber sie kamen immer wieder, wenn auch gedämpft. Die Nebenwirkungen blieben belastend, zudem konnte der Auslöser der Anfälle nie konkret ermittelt werden. Richtig gesund wurde Doreen Wolschke erst durch die Behandlung von Olaf Rauf. Zwei Sitzungen reichten aus und die Blockaden waren gelöst. Seitdem ist Doreen Wolschke schmerzfrei, braucht keine Medikamente mehr. „Das Schönste ist, dass die gute Laune wieder da ist“, sagt sie begeistert. Termine für eine Therapie bei Osteopath Olaf Rauf können unter Telefon 395780 vereinbart werden. Die Kosten für die Behandlung werden allerdings nicht von den Kassen übernommen. cb
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